Es herrscht Pogromstimmung
Von SABINE SCHIFFER, 31. August 2010Angesichts unser aller Vorgeschichte kann man sich nur wundern: Eine Wirtschaftskrise wiederbelebt den Antisemitismus und die rechtskonservativen Eliten sind froh, dass sich die Ressentiments der Bevölkerung auf eine bereits stigmatisierte Gruppe von Menschen umlenken lassen. 1874 traf es die Juden, 2008 trifft es noch eine sogenannte „jüdische Hochfinanz“, aber vor allem steht nun eine andere religiös markierte Gruppe im Fokus des Hasses. Nicht einmal das Faktum, dass ein Bundesbanker sich an die Spitze der antiislamischen Hetze in Deutschland stellt, scheint als entlarvendes Warnsignal über Ziel und Zweck der Strategie wirklich ernst
Philozionistische Faschisten
Es ist seit einiger Zeit unter deutschen Faschisten sehr in Mode gekommen sich als angeblich guter Freund Israels auszugeben. Dieses spaltete wohl die Nazis, da die NPD ler eher einen offeneren Antisemitismus pflegen, öffnete vielen Nazis aber die Tür in rechte, bürgerliche Kreise, die sich wohl auch durch eine extreme Ausländerphobie auszeichnen, denen jedoch das NPD-Image zu verräterisch ist.Müssen die deutschen Juden ihre Solidarität mit Israel aufkündigen?
Alleine schon die Fragestellung scheint in Deutschland undenkbar zu sein. Zum Glück stammt sie vom Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, so dass sie ohne Furcht vor der Antisemitismuskeule aufgegriffen und beantwortet werden kann.OSZE untersucht Islamfeindlichkeit in Deutschland
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bereitet einen Länderbericht über Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in der Bundesrepublik vor.Falsche Juden im Araberviertel
Die niederländischen Behörden denken zur Bekämpfung des Antisemitismus über den Einsatz von Lockvögeln nach, weil im arabischem Viertel Amsterdams Juden angepöbelt werden.Israel - ein Staat oberhalb der Rechtsordnung? Was zuviel ist, ist zuviel!
Der Piratenakt Israels gegen die Schiffe, die Israels völkerrechtswidrige Abriegelung des Gazastreifens durchbrechen wollten, hat einen weltweiten Schrei der Entrüstung ausgelöst außer bei jener fanatischen Minderheit, die jedes Verbrechen einer israelischen Regierung mit Beifall begleitet und jede Kritik daran mit dem Etikett des Antisemitismus beklebt.Generalsekretär des Zentralrats Kramer kritisiert die deutsche Medienlandschaft
Im Focus wurde vor einer Woche Stephan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, interviewt. Laut sueddeutsche.de nutzte er dies für einen Rundumschlag und warf neben rechtsradikalen Medien auch der restlichen Presselandschaft Deutschlands, von der jungen welt, über das ND, der taz, dem Tagesspiegel bis zur FAZ, Antisemitismus bzw. antisemitische Inhalte vor.Uri Avnery: Halleluja, die Welt ist gegen uns!
Viele Jahrhunderte lang wurden Juden im christlichen Europa verfolgt. Antisemitismus machte ihr Leben zur Hölle. Seit dem Holocaust hat die Situation sich radikal verändert. In den USA leben Juden jetzt wie in einem Paradies. Als der Staat Israel entstand, zog er weltweite Bewunderung und Sympathie auf sich. Das war wunderbar, aber unter der Oberfläche des nationalen Bewusstseins - wenn man verallgemeinern darf - stellte sich ein Gefühl der Beklommenheit, der Desorientierung ein. Der altbewährte Verteidigungsmechanismus, der den Juden ein Gefühl der Orientierung und Bereitschaft für lauernde Gefahren gab, brach zusammen. DieBesser direkt ins Gesicht als hintenrum
Versteckter und offener Antisemitismus in deutschen Medien? Beides ist Realität, sagt Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden.Knobloch: "Linker Antisemitismus ist gefährlich"
Der Zentralrat der Juden hat den Antisemitismus linker Prägung lange Zeit unterschätzt. Dies sagte die Zentralratsvorsitzende Charlotte Knobloch in einem Interview, das am heutigen Mittwoch in der Tageszeitung "Die Welt" veröffentlicht wurde.Wird der Lueger-Platz umgestaltet?
1897 wurde Karl Lueger Bürgermeister von Wien, nachdem er bereits zwei Jahre zuvor von den anderen Stadträten in dieses Amt gewählt worden war. Doch Kaiser Franz Joseph machte zwei Jahre lang von seinem Vetorecht Gebrauch und verweigerte Luegers Ernennung, weil ihn dessen unverhohlener Antisemitismus abstieß.Ein Diskussionsabend im Centrum Judaicum Berlin Alles Antisemiten!?!
Im Zweifelsfalle ist es eben Antisemitismus. So banal pauschal würde ich das fehlende Fazit vom Dienstagabend vergangener Woche (1) im Berliner Centrum Judaicum beschreiben. Der Einladung der Jüdischen Gemeinde waren Hunderte von Menschen gefolgt, eine lange Schlange und Wartezeit auf Grund der Kontrollen bildeten den Auftakt zu einem turbulenten Abend.Stellungnahme der israelischen StörerInnen der Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am 27.4.2010
Es ist Zeit Tacheles zu reden! Nachdem in vielen Berichten zu dem Geschehnis letzten Dienstag im Zentrum der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, bestimmte Tatsachen bewusst verschwiegen wurden, fühlen wir uns dazu veranlasst diese Stellungnahme zu veröffentlichen. Letzten Dienstag wollten RepräsentantInnen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin eine Veranstaltung mit dem Namen Pilgerfahrt nach Auschwitz - Zum Umgang deutscher Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus durchführen. Obwohl der Anlass zu dieser Veranstaltung ein Artikel der israelischen Autorin Iris Hefets war, der vor einigen Wochen in der taz veröffentlicht worden war, wurde sie nicht eingeladen.Peinlich: Alles Antisemiten!?! Ein Diskussionsabend im Centrum Judaicum
Bei einer Gruppe stieß gar der Hinweis darauf, dass es im Nahen Osten Frieden für alle geben müsse, auf offene Ablehnung im Sinne eines Verrats am Judentum. zum Thema Zum Umgang deutscher Medien mit [deutscher] Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus hätte es ja wohl ausreichend Stoff zur Bearbeitung gegeben.Intellektueller Notstand Berliner Polizisten führen regierungskritische Israelis ab
Angekündigt war eine Debatte, stattdessen fand ein Tumult statt. Die von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin organisierte Podiumsdiskussion Pilgerfahrt nach Auschwitz im gänzlich überfüllten Centrum Judaicum brachte nur eine Erkenntnis: Eine sachbezogene und faire Debatte zum Umgang deutscher Medien mit dem Themenkomplex Israelkritik, Antizionismus und Antisemitismus scheint derzeit kaum möglich zu sein.Judenhass gemäß EU-Norm
Mit solchen Kleinigkeiten hielt sich Dr. Clemens Heni, der die Kampagne gegen Finkelstein durch seinen Brief an die Heinrich-Böll-Stiftung ins Rollen brachte, nicht auf. Vielmehr: Finkelstein schüre den Antisemitismus, denn er habe Israels Armee mit der SS verglichen, dies sei - gemäß EU-Definition - antisemitisch. Warum Finkelstein in einer bitteren Satire diesen Vergleich gewählt hat, dazu unten mehr. Aber wir leben schon in irren Zeiten, wenn der Nichtjude Heni und in der Folge nichtjüdische Arbeitskreise namens «Shalom» dem Juden Finkelstein, Sohn von Auschwitz- und Majdanek-Überlebenden, Judenhass gemäß EU-Norm vorwerfen.Kommunistenphobie
Heraus zum 1. Mai, ruft das Revolutionäre 1. Mai-Bündnis mit diesem wunderbaren Plakat den Bernern und allen Schweizern zu. Doch flugs entdecken deutsche NeoCons darin man faßt es kaum AntisemitismusPodiumsdiskussion: "Ist Antisemitismus wieder salonfähig?"
Zu einer Podiumsdiskussion lädt die Jüdische Gemeinde Berlin für den kommenden Dienstag ein. Unter dem Titel "Pilgerfahrt nach Auschwitz" debattieren führende Journalisten über den Umgang deutscher Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus.Historiker Shlomo Sand - Es gibt kein jüdisches Volk
Ein Absatz aus einem gedruckten Artikel über Shlomo Sand, der in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau fehlt: "Woran arbeitet er jetzt? Der Antiislamismus ist die größte Gefahr. Sand befürchtet, dass dieser heute dieselbe Rolle spielen könnte wie der Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert. In der Vergangenheit taugte er dazu, die Nationen herauszubilden. Der Antiislamismus, so Sand, dient jetzt dazu, Europa zu schaffen. Ohne einen inneren Feind funktioniert Nationenbildung nicht".Zuflucht, Zwingburg, Brückenkopf: Israel - ein grenzenloser Siedlerstaat für ein Volk ohne Raum?
Die Antwort Jacob Tauts aus Tel Aviv auf meinen Artikel und den Vortrag Jakob Monetas: Antisemitismus, Zionismus und die Irrtümer der Sozialisten folgen in den nächsten Tagen oder Wochen: hier erst Mal der Anfangsartikel: geschrieben im Juni 1991 Zuflucht, Zwingburg, Brückenkopf: Volk ohne Raum ? - einige Thesen zur Nähe von (rechtem) Zionismus und Faschismus beginnt mit einer WidmungDer spezielle Antisemitismus
der selbsternannten Anti-Antisemitenumzingelt1 treibt schon ein bizzares Unwesen in der linken Szene, nicht nur in der LINKEN - aber dort geradezu heftig - sondern hinein bis zu den Jusos. Antisemitismus, und darüber dürfte in der LINKEN grundsätzlicher Konsens bestehen, ist ebenso wie Rassismus und Faschismus mit aller Energie zu bekämpfen.PROPAGANDA/1382: Am Beispiel Hermann Dierkes ... Gesinnungsverdacht als politische Waffe (SB)
Die Kampagne zur Unterdrückung mißliebiger Kritik an der Besatzungs- und Annexionspolitik Israels ist spätestens seit dem Überfall der israelischen Streitkräfte auf Gaza zu einer festen Einrichtung im öffentlichen Diskurs der Bundesrepublik geworden. Unter der Prämisse, daß man Israel natürlich kritisieren dürfe, wenn man sich nur an die Regeln halte, die die Parteigänger der israelischen Regierung setzen, werden gestandene Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten mit dem Vorwurf des Antisemitismus überzogenEin Rechtsextremer spielt die "Mutterrolle"
gilt als führender Aktivist in der österreichischen rechtsextremen Szene. - wird gegen Juden, Ausländer oder Homosexuelle gehetzt sowie Freiheit für Holocaust-Leugner gefordert: "Die weiße Welt lebt seit einem halbem Jahrhundert in der Geiselhaft eines zunehmend manipulierten `Antisemitismus`. Niemand ist dagegen gefeit, sein Opfer zu werden" - Über die Zuwanderung schreibt Rosenkranz: "Wir müssen uns schnell besinnen und unsere Politiker austauschen, bevor diese das Volk austauschen."Traditionalisten-Bischof Richard Williamson hat den Islam heftig angegriffen
Geschäftsführer des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek nannte Williamson in einer ersten Reaktion einen Brandstifter und Hassprediger. Nach dem Antisemitismus folge nun beinahe logisch die IslamfeindlichkeitZwischen DVU und "Pro Deutschland"Wilders-Kopie kommt von rechts
"Ich möchte eine Rechte ohne Antisemitismus", sagt der schwedische Millionär Patrick Brinkmann. Er plant die Gründung der Partei "Pro Berlin" und will deren Vorsitzender werden. Sein Vorbild ist der niederländische Populist Geert WildersDie zionistische Frage in Deutschland
Wenn es Fragestellungen gibt, die mit dem Judentum zusammenhängen, trauen sich viele deutsche Politiker nicht an das Thema heran. Sie merken dabei nicht, dass ihre Schweigsamkeit den Antisemitismus fördert.Tayyip Erdogan kriegt jetzt auch die Antisemitismus-Keule zu spüren
Der liberalen israelischen Zeitung Haaretz zufolge, ermuntert der türkische Premier Erdogan das türkische Volk zum Antisemitismus.Die Kampagne gegen Goldstone, Finkelstein, Hermann Dierkes und andere
Judenhaß wird Kritikern und Gegnern der israelischen Staats- und Regierungspolitik vorgeworfen. Doch die derart Verunglimpften sind selber Juden, Kämpfer gegen den Antisemitismus, linke Demokraten und oft alles zugleich. Die Diffamierer sind teils maskierte, teils offene Neokonservative, Kriegshetzer, Pro-Imperialisten und Menschenverächter, meist alles zugleich. Unter ihnen sind ebenfalls Juden, in Deutschland freilich fast ausschließlich Nicht-Juden.Sie wissen, dass es nicht stimmt.
...Mich des Antisemitismus zu bezichtigten, ist infam. Mir Bösartigkeit und Gefühllosigkeit zu unterstellen, nicht minder. Sie beschuldigen mich der Ignoranz ohne auch nur mit mir ein Gespräch zu suchen. Sie reden von Kultur und predigen Hass. Das hätte ich nicht erwartet. Erst recht nicht von Ihnen.Haben Antideutsche die Rosa-Luxenburg-Stiftung infiltriert ?
Vorgestern Abend fand in der Hamburger Werkstatt 3 eine Diskussionsveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls) unter dem Titel "Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik" statt. Diskutanten waren Christiane Schneider, Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft und Anders Kühne von der Hamburger Studienbibliothek, einem Zusammenschluss zur Aneignung und Beförderung kritischer Gesellschaftstheorie.Zentralrat der Juden: Kampf gegen Rechtsextremismus
Der Zentralrat der Juden in Deutschland ruft zu einem stärkeren Vorgehen gegen Rassismus und Antisemitismus auf.Neue Spannungen: Israel wirft türkischem Regierungschef Antisemitismus vor
Kaum wurde der letzte Streit beigelegt, provoziert Israel erneut die türkische Regierung. Das israelische Außenministerium analysierte den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan und wirft ihm im Bericht nun Antisemitismus vor.Premier Erdogan ermuntert zum Antisemitismus
Der liberalen israelischen Zeitung "Haaretz" zufolge, ermuntert der türkische Premier Erdogan das türkische Volk zum Antisemitismus.Islamfeindlichkeit als Kampfansage gegen Demokratie und Toleranz
Der renommierte Antisemitismusforscher spricht Tacheles und sieht Parallelen zur Judenfeindschaft in 19. Jahrhundert: Islamhassern geht es um die Aufkündigung des mühsam erkämpften liberalen Konsenses über das Zusammenleben verschiedener Kulturen und RelgionenFlankenschutz für Bundesregierung und deutsches Kapital
Anti-linkes Geschwurbel bei haGalil Im deutsch-zionistischen Portal haGalil hatte sich am 30. Oktober 2009 Adriana Stern über Werner Rügemer empört. Unter anderem sein NRhZ-Beitrag Ein Besuch in der Kölner Synagoge zeuge von Antisemitismus. Doch Stern scheiterte schon beim Versuch, den Titel des Berichts korrekt zu zitieren, und vor Erregung las sie zweimal etwas, was nicht im Text stand.Israel gibt zu, bis in die 90er ohne Einwilligung Organe ...
Israel gibt zu, bis in die 90er ohne Einwilligung Organe von toten Palästinensern entnommen zu haben. Der Hammer ist, dass diese Anschuldigung schon älter ist, wie das so ist mit Gerüchten. Ursprünglich hieß es sogar, Israel würde Palästinenser extra töten, um an die Organe zu kommen. Da hat Israel natürlich dementiert und die "Antisemitismus!1!!"-Keule rausgeholt.Sie haben übrigens nicht nur Palästinensern Organe entnommen, sondern auch toten Israelis und Soldaten.







